COVID-19 und Ihre Investitionen

Erhalten Sie wertvolle Informationen, die Ihnen in dieser beispiellosen Zeit eine Orientierungshilfe bieten und Sie dabei unterstützen sollen, sich auf Ihre persönlichen Ziele zu fokussieren.

Stand: August 2020

Viele dieser Themen durchleuchten wir auch in unserem aktuellen Quartalsbericht. Erhalten Sie zusätzliche Informationen.

Einleitung

Aktuell befinden wir uns in schwierigen Zeiten – der Ausbruch von COVID-19 ging schnell vonstatten, die Auswirkungen waren nahezu überall gleich, und zahlreiche Regionen rund um den Globus sind immer noch von Ausbrüchen betroffen. Es ist ganz natürlich, sich Sorgen darüber zu machen, wie sich das Virus auf Sie, Ihre Lieben, Ihre Gesellschaft, Ihre Finanzen und vieles mehr auswirken könnte. Wir möchten Ihnen helfen, sich etwas von diesem Stress zu lösen, indem wir Ihnen fundierte, unkomplizierte Ratschläge zu den Auswirkungen von COVID-19 auf den Markt und die Wirtschaft geben.

Nutzen Sie unsere umfangreiche Investitionserfahrung und lassen Sie sich von uns durch diese herausfordernden Zeiten führen. In den mehr als 40 Jahren der Tätigkeit von unserer Muttergesellschaft Fisher Investments wurde tausenden Kunden geholfen, sich in Bullen- und Bärenmärkten zurechtzufinden.

Wir können Ihnen dabei helfen ein besseres Verständnis für die Geschehnisse an den Märkten zu entwickeln. Insbesondere welche Lehren aus historischen Ereignissen gezogen werden können und was das für Ihre Investitionen bedeuten könnte.

Schauen Sie regelmäßig bei uns vorbei, um auf dem Laufenden zu bleiben. Oder rufen Sie uns unter +49 6374 9911-0 an, um mit einem unserer qualifizierten Berater zu sprechen, der Ihnen weitere Ratschläge zu Ihrer persönlichen Situation geben kann.

Wie wird sich COVID-19 auf die Märkte und die Wirtschaft auswirken?

Als die Märkte Ende Februar zu fallen begannen, rechneten diese unserer Meinung nach mit den wirtschaftlichen Störungen, die die Eindämmungsbemühungen von COVID-19 mit sich bringen würden.

Seit Ende März belasten BIP-Rückgänge und die beispiellose Arbeitslosigkeit infolge vorübergehender Unternehmensschließungen und anderer Schließungsmaßnahmen die Wirtschaftstätigkeit in aller Welt schwer. In den USA nehmen die neuen COVID-19-Fälle seit Juni zu, und einige Bundesstaaten haben ihre getroffenen Maßnahmen pausiert oder rückgängig gemacht. In ähnlicher Weise haben lokale Virusausbrüche in anderen Ländern wie China und Australien die lokalen Behörden dazu veranlasst, gezielte Sperren einzuführen. Auch wenn dies aus Sicht der Virus-Entwicklung zweifellos eine schlechte Nachricht ist, warnen wir davor, daraus Schlussfolgerungen für den Markt zu ziehen. Anleger sind sich seit Langem des Risikos einer zweiten Welle von COVID-19 bewusst. Wir glauben, dass eine zweite Welle schlimmer ausfallen müsste, als derzeit befürchtet, um die Märkte weiter ins Wanken zu bringen.

Wir sind zuversichtlich, dass sich die Wirtschaft in absehbarer Zeit erholen wird. Für Anleger ist es unserer Recherche zufolge von entscheidender Bedeutung, sich daran zu erinnern, dass sich Aktien in der Regel erholen, bevor Rezessionen enden. Wir glauben, dass die aktuelle Entwicklung keine Ausnahme darstellt, da die Aktien seit Ende März im Allgemeinen in einem dynamischen Aufwärtstrend sind.

Trotz der wahrscheinlich einsetzenden Erholung haben wir einen weit verbreiteten Pessimismus beobachtet. Dies ist bei steigenden Märkten ebenso normal. Pessimismus und Skepsis hielten nach dem Ende des Bärenmarktes im Jahre 2008 noch viele Jahre an - auch nachdem die Aktien ihr vorheriges Hoch von 2007 überschritten hatten. Glücklicherweise brauchen Aktien keinen weit verbreiteten Optimismus, um zu steigen. Tatsächlich kann Pessimismus die Messlatte für Nachrichten senken, die für positive Überraschungen sorgen.

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Können staatliche Geld- und Steuerhilfen die Wirtschaft retten?

Auf globaler Ebene ließen die Reaktionen der Zentralbanker auf die aktuelle Krise nicht lange auf sich warten. Sie führten Unterstützungs-Kredite ein, um die wirtschaftlichen Auswirkungen des Virus abzuschwächen. Ein Allheilmittel sind sie jedoch in keinem Fall. Diese Kredite können helfen – insbesondere betroffenen Einzelpersonen und kleinen Unternehmen, aber wir erwarten nicht, dass sie die Ursache für eine mögliche Wende der Wirtschaft oder des Marktes sein werden.

Die Bank of Japan und die Europäische Zentralbank haben ihre Programme zum Ankauf von Vermögenswerten, auch bekannt als Quantitative Easing (QE), ausgeweitet. Die Bank of England nahm ihr Anleihekaufprogramm wieder auf und senkte die Zinssätze drastisch. Die US-Notenbank tat das Gleiche und erließ dann weitere beispiellose Maßnahmen, um zu versuchen, das Finanzsystem zu unterstützen.

Unseres Erachtens dürften diese Bemühungen zu gemischten Ergebnissen führen. Sie können sich kurzfristig als vorteilhaft erweisen - insbesondere für bargeldlose Kleinunternehmer. Fiskalische Anreize könnten in einer längeren Rezession die Nachfrage ankurbeln und während der Erholung für Rückenwind sorgen, aber die unmittelbaren Auswirkungen sind wahrscheinlich begrenzt. QE-Bemühungen können unbeabsichtigte, negative Auswirkungen haben, wie z.B. die Verringerung der Kreditvergabebereitschaft der Banken.

Wann wird der Bärenmarkt enden?

Wir glauben, dass der Bärenmarkt am 23. März endete, was ihn zum kürzesten Bärenmarkt in der modernen Geschichte macht. Zwischen dem 19. Februar und dem 23. März fielen die Weltmärkte sehr stark, erholten sich dann aber größtenteils wieder. Heute sind die Märkte nicht weit von neuen Rekordhochs entfernt oder haben es wie beispielsweise der amerikanische NASDAQ bereits wieder erreicht. Auch wenn die Wirtschaftsnachrichten schwach sind und die Anleger immer noch pessimistisch scheinen, scheinen sich die Bedingungen zu verbessern. Die Wirtschaft kommt langsam aus dem Lockdown heraus und die Einzelhandelsumsätze erholen sich in vielen Bereichen. Wie der legendäre Investor John Templeton sagte, werden Bullenmärkte "aus dem Pessimismus heraus geboren", daher sollte es nicht überraschend sein, dass die Aktienmärkte aus Mangel an Optimismus steigen. Wir glauben, dass die Nachhaltigkeit des gegenwärtigen Bullenmarktes zu einem großen Teil davon abhängt, ob die Anleger weiterhin eine bessere Zukunft sehen, wenn sie 12-30 Monate in die Zukunft blicken.

Weitere Daten und Einzelheiten zum Thema Bärenmarkt finden Sie in unserem aktuellen Bericht zum Kapitalmarkt zum Herunterladen sowie in unserem exklusiven Ratgeber zum Bärenmarkt.

Was bedeutet dies für meine Investitionen?

Das Riskanteste, was Anleger tun können, ist genau die Markttage zu verpassen, die sie brauchen, um ihre langfristigen Ziele zu erreichen. Dieser Auffassung sind wir schon lange und auch heute noch. Denn genau diese Tage benötigt man, um im Laufe der Zeit marktähnliche (oder sogar bessere) Renditen zu erzielen. Kurzfristige Volatilität ist immer möglich und sollte erwartet werden. Wollen Sie aber langfristige Investitionsziele über 10, 15, 20 Jahre oder länger verfolgen, kann es gefährlich sein, aufgrund kurzfristiger Marktvolatilität von Ihrer Investitionsstrategie abzuweichen, die Sie so lange aufgebaut haben und für die Sie so lange gespart haben. Ändern Sie Ihre Anlagestrategie aufgrund kurzfristiger Marktabweichungen, kann dies im besten Fall noch zu realisierten Verlusten führen und Sie im schlimmsten Fall völlig von Ihren ursprünglich avisierten Anlagezielen abbringen.  Geduld und Disziplin bei der Umsetzung Ihrer Anlagestrategie sind der Schlüssel zum langfristigen Anlage-Erfolg.

Auch wenn einige Anleger es für besser halten sich von den Märkten fernzuhalten bis sich "die Lage beruhigt hat" oder die „Nachrichten positiver“ aussehen, muss man der Realität ins Auge sehen. Denn nur selten gibt die Welt ein "klares Signal". Aktien beginnen ihren Aufstieg aus einer Korrektur oder aus einem Bärenmarkt heraus oft lange bevor die „negativen Nachrichten“ abgeklungen sind. Sie preisen eine bessere wirtschaftliche Zukunft ein. Die Erholung der Aktienmärkte, die am 23. März begann, als sich viele Länder noch immer im Lockdown befanden und die Wirtschaftsdaten düster waren, ist ein hervorragendes Beispiel für die Tendenz von Aktien, sich zu bewegen, bevor sich die Wirtschaft erholt. Wenn man diesmal, wie es oft der Fall ist, auf ein "klares Signal" gewartet hätte, hätte man erhebliche Marktgewinne verpasst.

Wir wissen, dass es nicht einfach ist während eines turbulenten Marktes zu investieren. Dennoch möchten wir Ihnen eine sichere Stütze sein. Kontaktieren Sie uns. Wir helfen Ihnen gerne, auf dem richtigen Weg zu bleiben und tauschen uns gerne mit Ihnen zu unseren aktuellen Ansichten über die Märkte aus.

Welche Unterstützung erhalten Anleger während COVID-19 von Grüner Fisher Investments?

In diesen volatilen Zeiten ist es wichtiger denn je, dass wir unser ausgezeichnetes Service-Niveau aufrechterhalten. Wir bieten Ihnen eine verstärkt proaktive und personalisierte Kommunikation. Während sich die COVID-19-Situation weiterentwickelt, hören unsere Kunden regelmäßig von Ihren engagierten Investmentberatern. Fortlaufend halten sie Sie über ihre Portfolios und unsere Strategie auf dem Laufenden.

Wir helfen den Anlegern auch dabei, den Medienlärm richtig einzuordnen, indem wir Ihnen unkomplizierte, faktenbasierte Informationen über die Marktvolatilität und COVID-19 über unsere zahlreichen digitalen Plattformen zur Verfügung stellen. Wir bieten auch Multimedia-Updates über soziale Medien an: Facebook und LinkedIn.

Wie kann mir Grüner Fisher Investments helfen?

COVID-19 hat bisher bereits zahlreiche Menschenleben auf tragische Weise geopfert. Die daraus resultierende finanzielle Belastung für Menschen und Märkte hat es nicht einfacher gemacht. Viele Anleger haben das Gefühl, bei ihren Bemühungen, ihre finanziellen Ziele zu erreichen, aus der Bahn geworfen worden zu sein.

Wir haben unseren Kunden schon früher geholfen, durch Bärenmärkte und andere Phasen der Volatilität und Unsicherheit möglichst unbeschadet zu kommen und scheuen auch jetzt nicht davor zurück, Ihnen zu helfen. Kontaktieren Sie uns einfach online oder telefonisch unter +49 6374 9911-0. Wir teilen gerne unsere Sichtweise mit Ihnen, um auch Ihnen in diesen unbeständigen Zeiten stets zur Seite zu stehen.

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